|
SCHMERZTHERAPIEZENTRUM Schönbornstr.10 Tel.:
+49(0)7931-5493-0 |
Erfahrung schon seit 1983
Zunächst gute Nachrichten für alle Schmerzpatienten
Sozialgerichte stärken die Rechte von Schmerzpatienten gegenüber den Rentenversicherungen. Danach hat ein Schmerzpatient ein Recht darauf , in einer schmerztherapeutischen Klinik behandelt zu werden. Hier gelangen Sie zu einem 1. Urteil (Sozialgericht Kassel) (Pressemitteilung dazu: http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=051207009&phrase=schmerzklinik) Mittlerweile gibt es diesbezüglich zwei weitere Urteile, so vom Landessozialgericht Hamburg: www.schmerzklinik.com/sozialgericht2 (Pressekommentar dazu: https://www.pressetext.at/pte.mc?pte=070710027&phrase=Schmerzklinik) und vom Sozialgericht Köln erging eine entsprechende, einstweilige Verfügung in nur 23 (!!) Tagen: www.schmerzklinik.com/sozialgericht3.
Das Bundesministerium für Gesundheit teilt auf der Web-Seite der Bundesregierung mit, dass alle gesetzlich Krankenversicherte mittlerweile einen Rechtsanspruch auf eine Rehabilitation haben und sich ihre REHA-Klink sogar selbst aussuchen dürfen.
Jetzt aber zum Thema
OBERBAUCHSCHMERZEN
(chronische Oberbauchschmerzen)
Als Oberba uch wird der Bauc h oberhalb des Nabels bezeichnet.
Oberbauchschmerzen,
auch chronische, gehen i.d.R. von Organen aus, die im Oberba
uch lokalisiert sind, also Leber (nur Kapsel), Gallenwege, M
agen, unterer Speiseröhrenanteil,
Pankreas (=
Bauchspeicheldrüse), Milz und im
Oberba
uch gelegene
Darm
abschnitte.
Im Sinne eines
Übertragungsschmerz
es können
Oberbauchschmerzen aber auch durch akute Erkrankungen des Herzens (z.B.
Herzinfarkt) hervorgerufen werden.
Akute (= plötzlich einsetzende) Oberbauchschmerzen bedürfen der sofortigen fachärztlichen Abklärung und Behandlung (Chirurgie, Innere Medizin).
Chronische (= länger als 3 Monate anhaltende) Oberbauchschmerzen gehen überwiegend von der Bauchspeicheldrüse und dem M agen aus.
Oberbauchschmerzen
infolge einer Affektion
(= Störung / Erkrankung)
der Bauchspeicheldrüse liegt meist eine chronische Pankreatitis zugrunde.
Dabei kommt es zu dumpfen, zum Teil aber auch schneidenden Oberbauchschmerzen,
die zunächst gelegentlich auftreten und durch Essen oder Alkohol ausgelöst
werden können. Die Schmerzen können bis in den
Rücken ausstrahlen
(meist zwischen die
Schulter
blätter). Später dauern die
Schmerzen über Tage oder sogar Wochen an. Es
gibt auch schmerzlose Formen (ca. 6 Prozent der Fälle).
In den westlichen Ländern ist die häufigste Ursache ein
Alkoholmissbrauch.
Seltenere Ursachen sind: Arterien verkalkung, Missbildungen,
Gallen
wegserkrankungen, Störu
ngen im Hormon- und Fettstoff
wechsel oder
Verstopfung des Pan
kreasganges. Häufig bleibt die Ursac
he aber auch unbekannt.
Oberbauchschmerzen
infolge einer Affektion
(= Störung / Erkrankung)
des
Magen
s, die sog.
Gastralgie oder
Gastrodynie, sind
meist auf eine chronische
Gastritis
zurückzuführen. Dabei handelt es sich um eine
chronische Entzündung der Magenschleimhaut.
Häufige Ursachen sind:
1. Befall der Magenschleimhaut mit dem Bakterium Helicobacter pylori (85 % der Fälle).
2. Medikamente wie Analgetika (= Schmerzmittel), insbesondere Rheumamittel, Kortison.
3. übermäßiger Alkohol- und/oder Nikotingenuß
4. Autoimmunerkrankung: Das Immunsystem bildet Abwehrstoffe (Antikörper) gegen Magenschleimhautzellen.
Seltenere Gastritisformen sind:
· granulomatöse (= mit knötchenartigen Veränderungen einhergehende) Gastri tis (Auftreten bei Morbus Crohn, Sarkoidose (= eine Krankheit, die mit zahlreicher Knötchenbildung einhergeht), Tuberkulose),
· eosinophile Gastri tis (z.B. im Rahmen einer eosinophilen Gastroenteritis (= gleichzeitige Schleimhauten tzündung des Magens und des Dünndarms)).
Neben Oberbauchschmerzen t reten bei der chron ischen Gastri tis uncharakteris tische Oberbauchbeschwerden wie Blähun gen, Aufstoßen oder Völlegefüh l nach den Mahlzeiten auf.
In diesem Zusammenhang ist auch die sog. Dyspepsie zu nennen. Dieser Beg riff ist eine zusammen fassende Bezeichnung für chron ische Oberbauchbeschwerden unterschiedlicher Genese (= Ents tehung, Entwicklung), z.B. :
· bei Gastri t is (chronische) (= Magenschleimhauten tzündung),
· Motil itätsstörungen (= Störungen im Bewegungsablauf von Mag en und Dar m),
· Refluxösophag itis (= En tzündung der Speiseröhrenschleimhaut durch Einwirkung von aufsteigendem Mag en- oder Zwölffingerdarm-Saft),
· Ulcera ventriculi et duoden i (= Mag en-, Zwölffingerdarm-Geschwür) ,
· peptischer Stenose (= magensaftbeding te Enge),
· Skleroderm ie (= chronisch verlaufende Krankheiten mit bindegewebiger Verhärtung) oder
· Achalasie (= Funkt ionsstörung infolge fehlender Erschlaffung der glatten Ma g en/Da r m- Muskulatur).
Diese Oberbauchschmerzen (chronische) gehen i.d.R. mit Völlegefühl, Übelkeit, Sodbrennen usw. einher.
Auch die Darmerkrankungen Morbus Crohn und Kolitis ulcerosa können zu Oberbauchschmerzen (chronische) führen, relativ selten treten diese aber isoliert auf, meist sind auch noch andere Bauchabschnitte betroffen.
Ansonsten kommt als Ursache für chronische O be rbauch schmerzen auch eine Cholezystitis infrage. Dabei handelt es sich um eine En tzündung der Gallenblasenwand, die zumeist durch Gallenblasensteine ausgelöst wird (akute Cholezystitis). Andere sel tenere Ursachen können große Baucho perationen, Infektionen und Un fälle, die mit begleitender Gallenblasenen tzündung ein hergehen, sein. Kommt es häufiger zu einer derartigen En tzündung, kann diese chronisch werden, eine sogenannte chronische Cholezystitis. Frauen erkranken häufiger als Männer.
Schließlich wäre noch anzuführen, daß auch Tumore zu anhaltenden Oberbauchschmerzen führen können.
Schmerztherapie bei Oberbauchschmerzen (chronische)
Nicht selten verbleiben trotz einer kausalen (= auf die Ursache gerichteten) fachärztlichen Behandlung weiterhin chronische Oberbauchschmerzen, so daß d ann sch merztherapeutische Behandlungsmethoden gefrag t sind. Oft sind diese bei verschiedenen Grundkrankheiten die gleichen, da sie sich nach den Schmerzen und ihrer Ausdehnung und nicht mehr vorrangig nach der Ursache richten. Länger bestehende, chronische Oberbauchschmerzen erfordern praktisch immer eine Kombination von verschiedenen Therapieverfahren, die i.d.R. nur in spezialisierten Schmerzzentren (Schmerzkliniken) angeboten werden können. Bei chronischen Oberbauchschmerzen sind dies:
1. Information über die Erkrankung
2. Medikamentöse Schmerztherapie (u.a. Schmerzmittel, evtl. auch Spasmolytika (= Mittel gegen Krampfzustände), Psychopharmaka, auch als Infusionen, individuell ausgetestet)
3. Therapeutische Lokalanästhesie (= Behandlung mit einem örtlichen Betäubungsmittel) in Form von Infiltrationen und Nervenblockaden, evtl. rückenmarknahe Blockaden, auch kontinuierlich mit Katheter
4. Akupunktur (Schmerzakupunktur)
5. Evtl. TENS-Therapie (schmerzlindernde elektrische Ströme, die von einem kleinen tragbaren Gerät abgegeben werden) und / oder auch Hochtontherapie
6. Psychologische Therapieverfahren (insbes. Entspannungsverfahren und Schmerzbewältigungstraining)
7. Diätetische Maßnahmen entspr. der Ursache
Therapeutische Lokalanästhesie be i
Oberbauchschmerzen
Die einfachste diesbezügliche Methode ist eine wiederholte (stationär 2 x täglich, auch an Wochenenden über 10-14 Tage) Triggerpunktbehandlung m it einem lang w irkenden Lokalanästhe tikum (= örtliches Betäubungsmittel). Dabei werden schmerzhafte Reizpunk te am Oberbauc h in filtriert, wodurch es über die en tsprechende Head Zone (= eine über das zugehörige Rückenmark segment laufende Quer verbindung zu dem zugeord neten inneren Organ) zu einer En tkrampfung und Durchbl utungssteigerung im zugehörigen Organ oder Organ abschnitts kommt.
Eine sehr hilfreiche und effektive
Therapiemethode ist die kontinuierliche epidurale
(= rücken marknahe)
Blockade mit Katheter.
Neben der erwünschten Unterbrechung der Schmerzreizleitung ist ein weiterer
nicht zu unterschätzender Vorteil, daß bei dieser Therapie, sozusagen als
Nebeneffekt, auch der Grenzstrang
(= paarige Nervenstränge des unwillkürlichen Nervensystems neben der
Wirbelsäule) mit einbezogen wird, so daß es gleichzeitig zu einer erheblichen
Durchblutungssteigerung kommt, die jeder entzündlichen Schmerzursache (z.B. Gastri
tis, Pankreatitis) fast schon kausal
(= auf die Ursache
gerichtet) entgegenwirkt.
Auch bei
Verwachsungen ist die sympathikolytische
(= gefässerweiter
nde und damit durchblutungssteigernde)
Neben wirkung hil freich, indem die en tstandenen, brady trophen
(= mit vermindertem
Sto ffwec
hsel einhergehenden)
Gewebs bereiche besser durch blutet werden und es dadu rch zu einer
Optimierung der gestörten Mikrozirku lation kommt.
Wirkung und Ausmaß einer lumbalen
(= den Lendenbereich betreffenden)
epiduralen Blockade kann ind
ividuell m
ittels Lokalanäst
hetikamenge (=
Betäubungsmittelmenge) und
-konzen
tration so gesteuer
t werden, daß die Schmerzreize aus dem gesamten Bauch
raum bei weitgehend erhaltener Mo
torik
(=
Muskelkraft)
blockiert werden. Der Erhal
t der Motorik hat den Vorteil, daß die
Patien
ten sich unter dieser Therapie weiter frei bewegen kön
nen.
Bei der sog.
kontinuierlichen epiduralen Blockade
(= Betäubung) mit Katheter
wird ein dünner Kunststoffschlauch vom
Rücken her
dicht an das Rückenmark eingepflanzt. Die Einpflanzung erfolgt durch eine
spezielle Kanüle hindurch, es muß also nicht "aufgeschnitten" werden. In der
Folge wird über diesen Katheter mehrmals täglich, jeweils nach Abklingen der
vorangegangenen Dosis, das
Lokalanästhetikum
(=
örtliches Betäubungsmittel) völlig schmerzlos
nachgespritzt. In bestimmten Fällen kann zur Verabreichung des örtlichen
Betäubungsmittels durch den Katheter hindurch auch eine kleine Pumpe
angeschlossen werden. Bei tech nischer Beherrschung, ad
äquater Lokalanäst
hetika-Dosierung und Beachtung der hyg
ienischen Belange kann das
Behandlungsr
isiko bei Oberbauchschmerzen (chronische) als ver
tretbar eingestuft
werden.
Daß Lokalanästhetika auch entzündungshemmend wirken, ist zwischenzeitlich wissenschaftlich erwiesen. Wenn Sie mehr darüber erfahren wollen, so klicken Sie hier.
Bei krebsbedingten Oberbauchschmerzen kann diese Blockademethode auch angewendet werden, allerdings wird man auf das örtliche Betäubungsmittel verzichten, da in diesem Falle eine gefässerweiternde Wirkung unerwünscht ist, weil diese eine weitere Streuung der Krebszellen begünstigt. Mit einer Morphin-Lösung läßt sich ebenfalls eine gute, schmerzstillende Wirkung erzielen.
Wenn chronische Oberbauchschmerzen l ängerfristig bestehen, so ist davon auszugehen, daß bereits ein Chron ifizierungsgrad II oder III (Mainzer Stadien einteilung) vorliegt. In diesen Fällen ist eine rein somat ische (= körperliche) Behandlung kau m mehr ausreichend, son dern es müssen zusätzl ich psycholog isch /psychotherapeutische Interven tionen erfolgen.
Ergänzende Dateien
(einfach anklicken):
Bauchschmerzen
Magenschmerzen
Unterbauchschmerzen
Die Methoden der modernen Schmerztherapie bieten auch optimale Voraussetzungen für eine Anschlußheilbehandlung (AHB) bzw. Anschlußrehabilitation.
Die Klinik im Film - Zu einem 3-min. Fernsehbeitrag über Schmerzbehandlungen gelangen Sie hier (einfach anklicken).
Haftungshinweis:
Für die gemachten Angaben wird keine Gewähr übernommen; im Einzelfall ist immer
ein Arzt zu konsultieren! Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen
wir auch keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der
verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.
Welche Vorteile bietet eine
Schmerzbehandlung im
SCHMERZTHERAPIEZENTRUM Bad Mergentheim?
Große Erfahrung, in der Klinik werden schon seit 1983 aus-schließlich Patienten mit chronischen Schmerzen behandelt.
Für gesetzlich versicherte Patienten werden nach § 40 bzw. 111 SGB V Rehabilitations- und für Privatpatienten (auch Beihilfe) Krankenhausbehandlungen gemäß OPS 8-918 durchgeführt. Teilweise übernehmen auch Rentenversicherungen und Berufsgenossenschaften die Kosten.
Hohe fachliche Kompetenz, die Klinik bzw. der Chefarzt besitzt die volle Weiterbildungsermächtigung der Ärztekammer für das Fachgebiet "Spezielle Schmerztherapie", 1 Jahr Anästhesie sowie 18 Monate Physikalische und Rehabilitative Medizin.
Umfassendes Therapieangebot, Durchführung aller anerkannten schulmedizinischen und einiger naturheilkundlichen Therapieverfahren, auch Akupunktur, bis hin zur Implantation von Morphinpumpen und Rückenmarkstimulationssystemen.
Zu weiteren Informationen (u.a. Vordrucke zur Beantragung der Kostenübernahme bei dem jeweiligen Kostenträger, Steuertipps für Selbstzahler, Anfahrtsbeschreibung usw.) gelangen Sie hier (einfach anklicken).
Die Klinik im Film - Zu einem 3-min. Fernsehbeitrag über Schmerzbehandlungen gelangen Sie hier (einfach anklicken).
Infos können Sie zu jeder
Tages- oder Nachtzeit anfordern, auch am Wochenende!
Tel.:
+49 (0) 7931 - 5493-0
* Fax: +49
(0) 7931 - 5493-50
Wenn Sie ein ernstes Schmerzproblem haben, können wir Sie werktäglich zwischen 11 und 12 Uhr mit einem erfahrenen Arzt verbinden.
Wenn Sie noch weitere Fragen haben, schicken Sie uns einfach ein kurzes Mail: schmerzklinik@schmerzklinik.com. Wir antworten umgehend.
Eine Auswahl weiterer
Schmerzthemen
Zu allen Schmerzthemen (734)
gelangen Sie hier:
www.schmerzklinik.com/schmerzthemen
(einfach nur anklicken)
Aktualisiert:>22.09.2009</> a&bl90-
K
Knochenkrankheiten,
Knochenmarkentzündungen,
Knochenschmerzen,
Knorpelentzündung,
Knorpelerweichung,
kombinierter Kopfschmerz,
Kompartementsyndrom,
Komplexes regionales
Schmerzsyndrom,
Kompressionsneuropathie,
Kompressionssyndrom, Kompartmentsyndrom,
Kopfschmerz
(1)
Kopfschmerz
(2),
Kopfschmerz vom Spannungstyp,
Kopfschmerzanfall,
Kopfschmerzen
(1),
Kopfschmerzen (2),
Kopfschmerzerkrankungen,
Kopfschmerzsyndrom,
Kopfschmerztherapie,
Krämpfe in den Waden,
Koxarthrose,
Kreuzbein,
Kreuzbeinschmerz,
Kreuzschmerz,
Kreuzschmerzen,
Kyphose
L
Leibschmerzen, Leistenschmerzen,
Lendenschmerzen,
Lendenwirbelsäulenschmerzen,
Lendenwirbelschmerzen,
Lippenbrennen,
Lippenschmerzen,
Logensyndrom,
Lumbalschmerzen,
Lumboischalgie
(1),
Lumboischialgie
(2), Lunatumnekrose,
Lymphstau,
LWS-Schmerzen
Schmerzklinik (1), Schmerzklinik (2)
www.
----------------------------------------
http://www.oberbauchschmerzen.de/unterleib-schmerzen http://www.oberbauchschmerzen.de/magenschmerzen http://www.oberbauchschmerzen.de/abdominale-schmerzen http://www.oberbauchschmerzen.de <strong>chronische Oberbauchschmerzen</strong>